Die Corine 2003 | Laudatoren

  • Die Laudatoren der CORINE-Preisträger 2003

Mario Adorf auf Donna Leon ("Die dunkle Stunde der Serenissima")

Mario Adorf

1930 in Zürich geboren, Vater Süditaliener, Mutter Elsässerin. Adorf wuchs in dem kleinen Eifelstädtchen Mayen auf, studierte Theaterwissenschaften und Philosophie in Mainz und Zürich. Es folgte ein Schauspielstudium an der Münchner Otto-Falkenberg-Schule. Der Vater einer Tochter (Stella-Maria *1963) spricht vier Sprachen fließend (Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch).

Heute ist Mario Adorf nicht nur ein erfolgreicher Film- und Fernsehschauspieler sondern auch Publizist, Autor und Essayist. Zu seinen populärsten Erfolgen zählen die Kino-Filme „Das Mädchen Rosemarie“ (1958), „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (1978) und „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ (1997). Im Fernsehen brillierte der Jazz-Liebhaber in „Der große Belheim“, im „Schattenmann“ und in der Affäre Semmeling“.

Kürzlich überreichte ihm der Bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber den Bayerischen Verdienstorden, ausgezeichnet wurde Adorf bereits mit dem Bambi, der Goldenen Kamera, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis (für sein Lebenswerk). Adorf lebt mit seiner Frau Monique in Rom.

Dr. Heinrich Breloer auf Inge und Walter Jens ("Frau Thomas Mann")

Heinrich Breloer

Geboren am 17. Februar 1942 in Gelsenkirchen, Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Bonn und Hamburg. Breloer begann seine Medienkarriere als Film- und Fernsehkritiker.

Erste Erfolge hinter der Kamera erzielte er mit Dokumentationen, die sich meist mit der jüngeren und jüngsten Geschichte Deutschlands befassten. Viel Beachtung fand das Dokudrama „Das Todesspiel“ über die Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. Breloers jüngstes Erfolgs-Werk, der Dreiteiler „Die Mann’s- ein Jahrhundertroman“ (2001) wurde mit dem Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis und im November 2002 in New York mit dem Emmy Award geehrt. Es ist die erste deutsche Produktion nach Wolfgang Petersens „Das Boot“ (1985), das mit dem amerikanischen „Fernseh-Oscar“ ausgezeichnet wurde. Heinrich Breloer lebt mit seiner Frau Monika Winhuisen in Mainz.

Doris Dörrie auf Nina Hagen und Marcel Feige ("That's Why The Lady Is A Punk")

Doris Dörrie

Die gebürtige Hannoveranerin und bekannte Regisseurin wurde berühmt durch ihre Filme „Männer“ (rund 6 Millionen Kino-Besucher), „Bin ich schön?“ und „Keiner liebt mich“.

Ihr Studium an der Hochschule für Film- und Fernsehen (HFF) finanzierte sich Dörrie als Filmkritikerin und Redaktionsassistentin beim Bayerischen Rundfunk, inzwischen arbeitet sie als Dozentin an der HFF. Neben erfolgreichen Dokumentationen und Filmen machte sich Dörrie auch als Autorin („Liebe, Schmerz und das ganze verdammte Zeug“, „Bin ich schön“ und „Das blaue Kleid“) einen Namen.

Zuletzt eroberte sie sich die Bühnenwelt und inszenierte die Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini an der Staatsoper unter den Linden in Berlin. Dörrie lebt mit ihrer Tochter Clara und ihrem Lebensgefährten Martin Moszkowicz in München.

Teresa Vilsmaier auf Cornelia Funke ("Herr der Diebe")

Teresa Vilsmaier

Teresa Vilsmaier wurde am 8. Juni 1989 in das Filmgeschäft buchstäblich hinein geboren: ihr Vater, Joseph Vilsmaier, filmte seine Frau Dana Vavrova bei der Geburt von Teresa und baute die Szene in den Film „Rama Dama“ ein. Es folgten weitere Auftritte in den Projekten des Vaters („Stalingard“, „Schlafes Bruder“ oder „Marlene“) und der Mutter in „Der Bär ist los“.

In den Filmen „Bibi Blocksberg“ und „Das fliegende Klassenzimmer“ zeigte Teresa ihr schauspielerisches Talent ganz ohne Familienunterstützung. Die mehrsprachige Teresa (Deutsch, Tschechisch, Englisch) besucht die Internationale Schule in München. Wenn sie ihre Freizeit nicht mit ihren Schwestern Janina und Josefina verbringt, spielt sie Klavier, Klarinette oder tanzt Hiphop und Step.

Frank Lehmann auf Hans-Olaf Henkel ("Die Ethik des Erfolgs")

Frank Lehmann

Frank Lehmann wurde am 17. Januar 1942 in Berlin geboren, seit Kindertagen lebt er jedoch in Frankfurt, ist verheiratet und hat drei Kinder. Lehmann ist bei der ARD Leiter der Programmabteilung Börse. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann und dem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg studierte Lehmann Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt.

Mit einem Volontariat zum Wirtschaftsredakteur begann seine Fernsehkarriere. Der bekennende Evangele sieht sich selbst als Missionar, seine Botschaft, den Leuten die Börse nahe zu bringen. Mit flotten Sprüchen erklärt der Mundartliebhaber das komplexe Börsengeschehen und schafft es den Menschen die Börse verständlich zu machen. Mit seinem Fachwissen ist Lehmann ein allseits annerkannter und vielgefragter Börsenexperte.

Jessica Schwarz auf Jonathan Safran Foer ("Alles ist erleuchtet")

Jessica Schwarz

Die Wahl-Berlinerin Jessica Schwarz wurde am 5.5.77 in Michelstadt/Odenwald geboren. Mit der Wahl zum Bravo-Girl 1993 startete Jessica Schwarz eine erfolgreiche Model-Karriere. Anfang 2000 entdeckte sie der Musiksender VIVA.

Highlight ihrer Modertorentätigkeit war die Moderation des Musikpreises „Comet“ (2000 und 2001). 1999 begann sie zugleich ihre schauspielerische Laufbahn. Die erste kleine Rolle hatte Schwarz in dem Dominik Graf Dokumentarfilm „München, Geheimnisse einer Stadt“.

Für ihre Rolle im Film „Die Freunde der Freunde“ wurde sie mit dem begehrten Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Bei den Dreharbeiten zum Film „Nichts bereuen“ lernte die „Bunte New Faces“-Gewinnerin ihren Kollegen Daniel Brühl kennen und lieben. Im Sommer 2003 rockte sie als Melitta in dem Liebesfilm „Verschwende deine Jugend“ über die Kinoleinwand.

Jutta Speidel auf Ken Follett ("Die Leopardin")

Jutta Speidel

Jutta Speidel ist eine echte Münchnerin und lebt mit ihren Töchtern Franziska (20) und Antonia (17) in der Isarmetropole. Große Popularität und Beliebtheit erfuhr Jutta Speidel auch in ihrer jüngesten Serie, als sympathische Nonne Lotte in dem ARD Quotenrenner „Um Himmels Willen“.

Ihre ersten Filmerfahrungen sammelte Speidel als Teenager in dem Unterhaltungstreifen „Die Lümmel von der ersten Bank“(1969). Noch während ihrer Schauspielausbildung konnte sie in vielen Bühnenrollen, unter anderen in der Kleinen Komödie in München, an den Düsseldorfer Kammerspielen und im Burgtheater Josefstadt, ihre Qualität und Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Leinwanderfolge feierte Speidel mit der Serie „Drei sind einer zuviel“, dem Thriller „Fleisch“, von Reiner Erler und der Serie „Alle meine Töchter“. Einen Großteil ihrer freien Zeit widmet sie ihrem Verein „Horizont“, der sich für obdachlose Mütter und deren Kinder einsetzt.

Dr. Edmund Stoiber auf Nadine Gordimer (für ihr Lebenswerk)

Dr. Edmund Stoiber

Prominentester Förderer und Schirmherr der CORINE – Internationaler Buchpreis ist der Bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber. Er vergibt den Ehrenpreis an die Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer, die für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wird.

 

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